Episode 19 – »Die üblichen Verdächtigen. Das Gold in Familiensystemen.« Teil 1

Shownotes

Wenn Du uns noch besser kennenlernen willst, dann besuch uns: Patrica Weller findest Du auf Instagram über: patricia_weller_hypnose und im Web: Linkbeschreibung

Suse Klemm findest Du auf Instagram über: seelenklima_suseklemm und im Web: www.seelenklima.de

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00:00:03: Wer sagt eigentlich, dass wenn etwas in die Brüche geht es hin ist?

00:00:08: Das wollen wir ja erst mal sehen.

00:00:10: Wir kleben zusammen was zusammen gehört – Teller, Tassen und anderes wertvolles Geschirr!

00:00:15: Mit der Technik Kinsui, die wir vorher noch nie ausprobiert haben….

00:00:19: Und da wir Spezialistinnen im Umgang der menschlichen Psyche sind, fügen wir doch platt diese beiden Themen zusammen.

00:00:26: Während wir Kleben und Kitten unterhalten uns auch über die menschliche Solbruchstellen und was man so tun kann... Dieser Podcast ist Gold wert und wertvoll.

00:00:35: Wir freuen uns darauf, und wir freuen uns auf dich!

00:00:38: Herzlich willkommen – hier sind deine goldklebe Schwestern Patrizia Weller und Susi Klem.

00:00:47: Jawoll!

00:00:48: Und da sind wir wieder mit Käffchen.

00:00:50: Zumindest unsere Liebe, Patrizie Brückel-Weller.

00:00:55: Ich liebe es das zu sagen.

00:00:56: Herzlich Willkommen, mein Schatz.

00:00:58: Ich danke dir vielmals und auch an dich ein herzliches Willkommen Susi-Klem.

00:01:01: ohne Kaffee was ich nicht verstehen kann.

00:01:03: Aber mit Wasser

00:01:06: Wasserchen?

00:01:06: Wasserchen, so.

00:01:09: Gibt ja welche die sagen... Wasser trinke ich nicht, da pinkeln Fische rein.

00:01:13: Ja!

00:01:15: Ich verstehe das gar nicht und ich bin für einen Puristin, ich trinque sogar ohne Kohlensohre.

00:01:20: Eigentlich

00:01:21: schlafende Füße.

00:01:23: Alles klar, dann haben wir das auch geklärt aber nur damit wird es vollständig klären.

00:01:27: Ich hatte meinen kleinen Kaffeegang heute Morgen schon nicht, laufe dann gerne zu meinem Lieblingscafé neben in meinem Schraubglas.

00:01:35: So, das ist mein Tutorial.

00:01:37: Die so neu modern mit so einem Kaffee durch die Gegend hetzt.

00:01:40: zum Office?

00:01:41: Nein, nein, ich hätt sie nicht!

00:01:43: Ich schländere... ...mit meinem Käffchen und zwar Latte Macchiato, ich trink kein Kaffees.

00:01:48: Das ist was völlig anderes finde ich.

00:01:50: Ja ja ja ja.

00:01:51: Weißt du, dieser Milchschaum macht... Die Komposition.

00:01:55: Also Kaffee pur und Espresso oder wie andere sagen, Expresso?

00:02:00: Ich will eine Expresse!

00:02:01: Nein, vertrage ich gar nicht so.

00:02:04: Das ist mir zu heftiger Stoff.

00:02:06: aber mit der Milch... Aber Milchschaum.

00:02:11: Und dann schlendere ich mit meinem Schraubklaas, meinen Kaffees, also mein Latte meine Parkrunde und denkst du über alles mögliche nach höhere interessante Fortbildungsinhalte oder höhere Musik, oder bin einfach mit allem irgendwie da.

00:02:32: So genug davon und vor allem begrüßen wir unser gelieben Zuhörer und Zuhöhrerin!

00:02:38: Das ist so meh-und zu seherinnen und zu sehr.

00:02:41: es ist so unglaublich schön dass ihr wieder zu uns gefunden habt zu dieser wunderbaren Juli

00:02:52: Die aber diesen Monat schon ausgestrahlt?

00:02:55: Nein,

00:02:55: doch natürlich weil wir strahlen ja immer im letzten am letzten Sonntag des Monats ein.

00:03:03: Wir sind gar nicht gar nicht eine vor.

00:03:05: wie sind

00:03:06: wir da?

00:03:07: dürfen wir noch mal Aber das macht nichts.

00:03:09: das heißt sozusagen tau frisch falls es die einen oder den anderen interessiert.

00:03:12: wir schreiben heute den Zweiundzwanzigsten siebten zwei tausend sechs und zwanzig Und wir haben uns hier zusammengefunden, draußen ist es sommerlich kalt.

00:03:22: Perfektes

00:03:23: Wetter für

00:03:23: mich!

00:03:24: Es tut mir Leid für

00:03:25: euch.".

00:03:27: Aber so ist das.

00:03:28: Das Leid von mir letzter Folge ist die Freude von mir diese Folge.

00:03:33: So kann's passieren ne?

00:03:35: Ich bedauere das ja immer sehr weil ich bin ja so eine, die gerne bei ... äh... thirty-sech grad.

00:03:39: Sechsundneißig Grad und das ist also okay.

00:03:42: Die Nase in der Sonne hält und denkt Ach mehr davon So und wenn es dann irgendwie mal ein Wölkchen im Himmel gibt, fange ich ja gleich an zu weinen im Sommer.

00:03:51: Im Herbst finde ich's mega weil man kann sich zurückziehen und kuscheln und Tee machen und Kerzen an und so.

00:03:56: aber Sommer ist für mich heiß und draußen und alles was jetzt passiert

00:04:02: Das sind wir so unterschiedlich.

00:04:06: Aber fährst du denn dann im Sommer auch in heiße Regionen um dir das noch mehr abzuholen?

00:04:11: oder wie?

00:04:13: Nee tatsächlich aufgrund der Familie und vor allem der Hunde.

00:04:17: Wir haben mal zwei große Hunde.

00:04:18: Wir fahren nicht sehr weit und bleiben in den kühleren Regionen, wir fahren regelmäßig nach Dänemark.

00:04:25: Oh, Dänemark ist schön!

00:04:27: Dänermark ist für Kinder-und-Hunde der Knaller.

00:04:31: Ich genieße das auch sehr weil es ist sehr viel Gegend.

00:04:35: Sehr viel Natur.

00:04:35: wenn du die richtigen Areale fährst dann hast du auch wirklich Ruhe ohne Ende und kannst dich mal was uns mehr setzen und bist alleine zum... Ankommen zum runterkommen zum energie tanken meiner meinung nach das beste was passieren kann.

00:04:49: Ja und die menschen sind auch netta ne

00:04:52: absolut herzlich ohne ende und die haben also eine ganz eigene lebensphilosophie.

00:04:56: sehr Das schwappt direkt ab dem ersten tag Schwabt es rüber

00:05:00: da wüsste dann gleich ganz högelich

00:05:02: ja Total högelich und dass ist ja auch alles wenn du musst ja högelig sein in dänemark Die bleibt ja gar nichts anderes finde ich.

00:05:10: Also ich lebe sehr Ja, gerade mal mit einem weinen Auge auch wieder fort.

00:05:14: Wenn es gleich ist, dass trotzdem Absort findet das du als ich will heißen Sommer in der Region fährst wo sehr eigentlich eine große Garantie gibt, dass es eben nicht thirty-six Grad und noch heißer wird.

00:05:28: Ob schon wie die jetzt hatten in den letzten zwei Wochen?

00:05:30: Wirklich!

00:05:31: Also es war wirklich heiß.

00:05:33: Es war auch für die Dänen schon sehr heiß.

00:05:35: Man bedauerte uns, dass wir gerade in dieser Zeit da sind und wir so, nee ist super.

00:05:42: Weil du steckst die Füße ins Meer und alles ist gut.

00:05:45: Sie hatten wirklich jetzt auch zwei Wochen Hitze.

00:05:51: Und in welches Meer hast du es gesteckt?

00:05:52: In das Ostmeer oder in das Nordmeer?

00:05:55: Oder in beides?

00:05:56: Nein nein, mich kriegst du nur an den Nordsee.

00:05:59: So eine also!

00:06:03: Ehrlich sagen, ich habe ja ganz lange gedacht dass Ostsee also mein Meer ist so.

00:06:09: Ich meine bin ja ein Ostkind und wir sind immer in die Ostsee gefahren.

00:06:15: Und dann sind wir nach der Wende einmal an die Nordsee gefahr'n was ich aber nicht zusammengekriegt hab all die Jahre.

00:06:23: Absurd eigentlich!

00:06:24: Trotz wichtiger Schulbildung das Wattmeer nicht gleich die Nordsee is'.

00:06:32: Ah!

00:06:33: Und Gott war ich hoch enttäuscht als kleines Mädchen.

00:06:37: Als ich da ankam und gedacht habe,

00:06:39: wo ist das Wasser?

00:06:41: Wer macht denn so was?

00:06:43: Und vor allem ich hatte die App und hab so gedacht, wer kann denn das schön finden.

00:06:47: Man kann ja gar nicht baden man muss Kilometer laufen und ist immer noch irgendwie...und ich war ja klein sozusagen nur nicht mal mit dem Hintdamm im Wasser.

00:06:57: also das war hoch frustrierend.

00:07:00: dieses Wattmeer und ich habe dann abgespeichert Nordsee auf gar keinen Fall.

00:07:05: und es hat sich extremst lange gehalten bis ich eines Tages in einem sehr hohen Alter

00:07:12: Dass du ein ganzer Reicht hast?

00:07:14: Naja, aber im Vergleich.

00:07:17: Also neulich erst.

00:07:21: An die Ost... Nee, weil ich mal Nordsee bin also so nicht die Dänische das war ja dann nochmal erhebend und wunderschön.

00:07:29: Aber an die Nordsee In den Kanal auch noch.

00:07:37: Und das ist ja eine Bestie der Ärmelkanal Alter!

00:07:40: Ich liebs.

00:07:41: Also soweit du bohr, der ist raut.

00:07:43: Das ist Ruff... Ruff?

00:07:47: Ruff!

00:07:50: Und Wasser!

00:07:51: Ohne Ende Wasser und

00:07:52: Wänen?!

00:07:53: Und ich habe so gedacht okay, es war offensichtlich ein Abspeichefehler.

00:07:59: Nordsee ist geil.

00:08:00: Und dann die Dünen an der dänischen Nordsee.

00:08:04: Oh Gott hab mich verliebt das ist wunderschön.

00:08:07: Ist das wirklich?

00:08:09: Ja, wir sind jetzt fünf Jahre stelle gewesen wo der unterschied zwischen ember und flut gerade mal so maximal sechzig Zentimeter auswarten ist sehr gering aber du hast es trotzdem gesehen und das ist ich finde das für mein kind auch sehr wichtig dass man zu erleben.

00:08:22: Wann kommt das Wasser wann geht das Wasser?

00:08:24: was ist immer ein flut überhaupt?

00:08:26: Wir haben rochen gestreichelt.

00:08:29: wirklich ja

00:08:31: gibt videoaufnahmen wir haben roche gestreicht.

00:08:34: wird kriege ich dann aufzeichnen?

00:08:36: bitte Ja, schick mir.

00:08:39: Ich seh'n!

00:08:41: Und was ich auch toll finde und dann können wir ja auch mal vielleicht zur Sache heute kommen... aber es ist so schön grad.

00:08:49: Da gibt's ja diese Sepia-Skelette die Skolstanne.

00:08:54: Diese weißen Dinger, die aussehen wie erinnert mich immer als wenn man wellensittig hat an diesen Kalkstein wo die immer so dran in den Nabel und das ist ja von einem Sepian, also einem Tinten Also eine Art Tintenfisch, so dieses Skelett.

00:09:09: Dieses Ding da drin, das harte Ding und das finde ich auch immer faszinierend jedes Mal.

00:09:15: Die und die Ballonalden heißen sie glaube ich ne?

00:09:20: Also es gibt sehr spannende Sachen.

00:09:22: wir haben viel Natur erlebt und wie gesagt zum runterkommen, zum Energieauftanken für die zweite Jahresselfte meine Empfehlung.

00:09:29: Perfekt!

00:09:33: Es gibt neue Studien zum Thema Erholung und Urlaub.

00:09:37: Lass uns das hören!

00:09:38: Man weiß mittlerweile, dass nicht Ausschlag geben ist wie lange du Urlaub machst.

00:09:42: Früher hat man gesagt um raus drei Wochen.

00:09:44: Ja, die hatte ich auch zum Abschalten.

00:09:45: Die zweite und dritte Woche eben um aufzutanken.

00:09:49: Mittlerweile weiß man, dass es viel wichtiger ist wo du bist.

00:09:53: und Achtung mit wem du bist?

00:09:55: Uiuiuiui... Da fängt schon an!

00:10:00: Das sind wir sogar eigentlich mitten im Thema, ne?

00:10:02: Aber was hatten wir vor?

00:10:05: Also

00:10:05: erst mal... das war ein Scherz.

00:10:07: Ich weiß es natürlich so ein bisschen.

00:10:08: Ich habe auch etwas vorbereitet.

00:10:10: aber erstmal bevor wir da einsteigen, bist du mal das Klebeobjekt von letzter Stunde präsentieren und zeigen oder hat es schon weggegeben?

00:10:24: Na klar!

00:10:24: Du hattest ja gesagt, du machst es fertig Das Metterling.

00:10:33: Also Patrizia für alle, die es sehen hält ist eine Schmetterlingstasse also eine bemalte Tasse mit einem halben Schmettersling und der Henkel ist ein Flügel vom Schmetternling nach oben und ich finde du klebst sehr dezent.

00:10:49: Ich mag das aber, dass das Gold nicht knuppelig auftringlich sondern sehr

00:10:56: fein.

00:10:56: Aber

00:10:57: ich höre, was man sehen kann.

00:10:58: Also es gibt noch so ein paar Stellen die ich nochmal ein bisschen nacharbeiten mit dem Gold damit das wirklich ganz gleichmäßig aussieht.

00:11:05: Da macht man sehr viel Zeit eine ganz ruhige Hand um das wirklich exakt... Ich mach' das mit so einer Spritze.

00:11:13: Mit Sicherheit in der

00:11:14: Spritzen?

00:11:15: Ja, ich versteh's ehrlich gesagt nicht weil das ja im Goldstaub.

00:11:24: oder mischst du den Kleber nochmal an und dann... Bist

00:11:27: du den Kleeber und dann gehe ich wirklich Mit der Spritze und dem flüssig Kleber mit Gold nochmal so ganz fein drüber.

00:11:36: So liebe Leute, also ihr wisst schickt lieber auch Klebeobjekte zu Patrizia wenn es fein ist!

00:11:44: Weil Spritzen meine ich.

00:11:51: Schön, weil man viel Kaffee im Mund hat und lachen muss.

00:11:53: Genau.

00:11:54: aber ich würde dir gerne mein heutiges Klebe-Objekt zeigen.

00:11:57: Ja bitte,

00:11:58: guck mal ey das so irritieren für mich dass sich erneut Klebe Arbeitslos bin.

00:12:05: Klebefrei!

00:12:05: Aber das macht nichts, klebefreien Spaß dabei.

00:12:08: Es ist... ...klebefrei und spaß dabei.

00:12:11: Schau, es ist eine Vase?

00:12:12: Das warse die Vase.

00:12:16: Sieht aus wie ein Prototyp von einem Stuhl-Design oder so.

00:12:21: Also man sieht sie halt gerade etwas hoch was... Man erkennt schon dass das ne Vase sein könnte aber da fehlt geführt alles.

00:12:30: Die Mitte.

00:12:31: Das ist eine Ellipse Und ein Sockel und der Bauch, wenn es zurecht fehlt.

00:12:40: Was interessant an dieser Vase ist, wenn man sie wieder zusammensetzt hat sie...

00:12:48: Ein Gesicht?

00:12:49: Ein Gesicht!

00:12:50: Wo?

00:12:51: Das verkehrt.

00:12:52: darum haltet mich so ganz drauf momentan.

00:12:53: Das ist

00:12:54: ja sozusagen Design.

00:12:58: Design und ich kam hier als ich das vorhin so gelegt habe.

00:13:01: Kennt man's?

00:13:02: So'n halbes... Ja,

00:13:03: so'n Halb bis hab'n bisschen... Navi heißt da, der die Engel auch gemalt hat so mit Strichen.

00:13:11: Ich glaube nicht.

00:13:12: ist das... Ist es nicht Picasso gewesen oder doch?

00:13:16: Ne!

00:13:17: Muss man nachdenken.

00:13:18: aber kennst du diese weißen Karten mit... Es ist alt auf jeden Fall.

00:13:25: ich muss nachdenke.

00:13:26: vielleicht fällt's mir ein Aber ich kann mir vorstellen dass das sehr gut aussieht.

00:13:30: Die Goldlinie dort rein

00:13:32: Das glaube ich auch.

00:13:33: Und die Dame, die mir das brachte hat sich mehrfach entschuldigt weil das kennen wir alle in Vasen gibt es ja immer diesen Rand wo das Wasser steht und das bekommst du ja nicht weg.

00:13:44: da kannst du ja machen und schruppen was du willst ist dann irgendwann in dieser in diesem Material drin.

00:13:49: und sie entschulischte sich dass der sei kein dreck.

00:13:52: und Nicht dass ich etwas falsches denke.

00:13:53: und ich musste sehr lachen weil wie gesagt meine vasen sehen genauso aus deine wahrscheinlich auch

00:13:58: Ähm,

00:14:03: der einzige Hinweis war wie die anderen Scherben, die übrigens stellenweise so aussehen.

00:14:08: Oh!

00:14:08: Also Patrita hat eine riesengroße und dann kleine... noch kleinere?

00:14:14: Am

00:14:14: kleinsten?!

00:14:16: Wie viele Scherbe hat denn das meiste Stück?

00:14:18: Acht!

00:14:21: Im Leben nicht.

00:14:22: kriegst du das die Folge fertig.

00:14:23: Ach, wir werden sehen.

00:14:24: aber wie gesagt dieser Rand innen hilft mir jetzt mich zu orientieren.

00:14:29: Sehr gut.

00:14:30: Aber Patrizia, dann entspann dich doch!

00:14:33: Also ich bin ja bezogen auf das Kleberobjekt, weil rein theoretisch können wir es dann einfach im August weiterkleben?

00:14:41: Ja, da stimmt.

00:14:42: Ganz entspannt

00:14:44: bin ich allerdings nicht, weil ich mich so unfassbar auf dieses heutige Thema freue.

00:14:49: Dann fang mal an.

00:14:50: Wegen der neuen wissenschaftlichen Seite und ich weiß dass du die andere Seite wieder auspacken kannst und das finde ich richtig gut.

00:14:56: Das hoffe ich

00:14:57: In.

00:14:58: die Dame, die mir dieses Klebeobjekt brachte hat ein großes Thema.

00:15:05: Das nennt sich Familie und in diesem Zusammenhang selbst Sabotage wo wir dann letzten Folgen darüber gesprochen haben.

00:15:14: Ja

00:15:15: das heißt sie fragt sich warum sie nach heutigen Zeit ihre eigene Familie immer wieder sabotiert obwohl es viel Gutes passiert, um es jetzt mal ein bisschen abzukürzen.

00:15:26: Und sie das Gefühl hat, die macht es immer wieder kaputt!

00:15:29: Also sie sorgt dafür wenn jemand aus dir zukommt dass diese Person wieder weggestoßen wird und ich kenne dieses ganze Familienkonstrukt von ihr und es ist spannend weil hier kommt auch eine Familie mit insgesamt drei Kindern.

00:15:43: Sie war die Jüngste.

00:15:45: Das dieser Kinder ist wirklich wirklich wirklich anders wirklich anders, also nicht so.

00:15:52: Ich hab auch eine Schwester und ich sag dann immer sie ist schon ein bisschen anders als ich und wenn wir telefonieren uns austauschen, dann merken wir dass wir eigentlich doch sehr gleich ticken.

00:16:02: Und wir wohnen vierhundert Kilometer auseinander und hören uns meistens bevor wir uns sehen und stellen immer wieder fest das wir die gleichen Sachen gekauft haben.

00:16:11: Also wir gehen in den gleichen Läden, wir kaufen die gleichen Und ich habe den Vorteil, dass ich auch ihre Schwester kenne.

00:16:22: Oder eine von ihren Schwestern kenne und das wirklich auch feststellt.

00:16:25: also man packt die nicht zusammen.

00:16:31: Eine Frage wie viele Jahre sind hier auseinander?

00:16:34: anderthalb Die älteste Schwester ist zehn jahre älter und diese beiden sind anderthalfjahre Älter unterschiedlich alt.

00:16:43: und was interessant ist, dass sie von der Familie von den Eltern die unterschiedlichsten Rollen zugeteilt bekommen

00:16:51: haben.

00:16:53: Weswegen auf der Hand liegt, weswegen sie sich so entwickelt haben.

00:16:57: wenn man das von außen betrachtet und da möchte ich heute mit jemand raus schauen auf das Thema Familiensystemik.

00:17:05: Finde ich gut!

00:17:07: Lass uns das machen dass es halt auch trotz allem ein sehr sehr weites Feld.

00:17:13: Oh ja noch fünf Stunden damit

00:17:18: Naja, oder wie gesagt vielleicht ist die Vase ja heute nicht fertig.

00:17:26: Das

00:17:27: mal ich den Kleber nicht aufbekommen?

00:17:31: Wirklich?

00:17:32: Oh das Problem habe auch gehabt oft.

00:17:35: Deswegen habe ich gerne meine Zähne oft benutzt was ich versuche zu lassen weil es ist nicht so gut.

00:17:43: Aber der Kleber klebt!

00:17:47: Auch den Deckel fest.

00:17:51: Vielleicht könnten wir ja am Anfang, also so am alleranfang schon mal einen kleinen Ausschnitt in die Perspektive geben.

00:18:03: Also das trotz allen... Also klar!

00:18:07: Wir wissen ja Familie und gerade die Ursprungsfamilie prägt so ungemein und sogar schon im Mutterleib präght sie.

00:18:18: Und dann bauen wir natürlich die ersten Jahre im Grunde unsere Identität auf, auf all diese Erfahrungen die wir dort machen.

00:18:31: Auf die Rollen, die uns zugewiesen werden.

00:18:34: Auf alle Prägungen, die es im Familiensystem gibt.

00:18:37: Die Schutzmechanismen und Anpassungsmechanisten, die's im Familien-System gibt aber dies dann auch für ein individuell gibt weil bestimmte Aspekte schmerzhaft waren dadurch eben versucht hat, sich abzugrenzen.

00:18:53: Man baut seine Identität auf erlernte Überzeugungen die aus dem Familiensystem kommen, auf die Bewertungen die dort vorherrschten, auf Muster die auch durchaus sinnvoll waren und eben vor allem auch auf Erwartung anderer.

00:19:09: Und diese alte Identität nennen wir sie jetzt mal also die die zuerst gebaut wurde ist natürlich auch eine, die durch Reaktionen entstanden ist.

00:19:20: Also Kindheit sage ich mal liebevoll passiert uns allen so.

00:19:27: Wir haben schon die Wahl wie wir in den Umständen sozusagen damit umgehen was da gerade vorliegt aber im so unterbewussten Teil wo es eher tatsächlich im reaktiven einfach ist nicht im gestalten.

00:19:41: und das ist erstmal finde ich wichtig dass jetzt die gute Nachricht kommt Wir sind nicht verdammt für immer und ewig, diese Identität die dort entstanden ist weiterzuleben.

00:19:55: Wir können sie umbauen wir können die verändern.

00:19:59: das passiert nicht so ist klar aber es passiert mit sehr viel Liebe Geduld hingabe und Selbsterlaubnis.

00:20:08: Und diese neue Identität wie man dann auf baut die könnte einfach im hier und dem jetzt als Erwachsener Mensch, der weiß okay alles was da passiert ist.

00:20:18: Hab ich geschafft?

00:20:19: Habe ich überlebt?

00:20:21: habe ich überstanden könnte zum Beispiel basieren auf eine bewusste Ausrichtung Auf neue innere Wahrheiten dass man sagt ok was es für mich jetzt war auf Eine neue erworbene emotionale Sicherheit auf neue Erfahrungen die man macht Die Erfahrungen das man selbst wirksam ist natürlich auch eine eigene Vision.

00:20:43: Man sagt, okay.

00:20:44: Wie will ich gerne das haben?

00:20:46: Und dass man anfängt seine eigene Qualität im Leben also die Eigenlebensqualität zu entwickeln und dass man anfangt seine Selbstwahrnehmung reifen zu lassen und anfängt genau all das in einer eigenen Integrität und Authentizität zu übersetzen und zu leben.

00:21:06: Das ist erst mal die frohe Botschaft egal was in der Kindheit passiert wir können uns umbauen.

00:21:13: Intro mal geben.

00:21:14: Total, find ich schön!

00:21:15: Jetzt bist du ja im Prinzip schon so ein Spoiler gegeben.

00:21:21: Ich erlebe das auch immer wieder, dass Menschen zu mir kommen und erzählen von der heutigen Zeit.

00:21:26: Du weißt, wir erinnern uns an unsere allererste Folge... Wo kommt es her?

00:21:37: Was war mit ihrem Vater, was war mit ihrer

00:21:38: Mutter?".

00:21:39: Und viele Patienten gucken mich dann an und rollen mit den Augen.

00:21:41: Und denken, ah ja klar, wenn die Therapeuten immer matzen.

00:21:46: Die

00:21:46: Therapeutin!

00:21:47: Aber wichtig ist in diesem Zusammenhang auch schon mal zu wissen warum funktioniert denn Therapie, wenn nicht aus so einem Familiensystem komme dass man eine Rolle gegeben hat, die ich heute vielleicht gar nicht mehr will?

00:22:00: Also warum ist das entscheidend?

00:22:01: Warum komme ich damit aus dieser Nummer raus?

00:22:03: und es hat ganz einfache Gründe.

00:22:08: Du kannst in der Therapie neuronale Netzwerke neu aufbauen, was du in deinem Familiensystem eben nicht kannst weil du diese Rolle hast und alle anderen auch wollen dass du die Rolle behältst.

00:22:19: Ich erkläre so ein Familiensystem immer gerne mit dem Mobilee, das über den Kinderbett hängt.

00:22:24: Wenn du einen Teilchen bewegst, bewegen sich alle anderen Teile mit Und die Familie will nicht, dass sich ein Teil bewegt.

00:22:34: Weil sonst das ganze System auseinandergerät?

00:22:36: Wenn du von einem Mobilier ein Teil rausnimmst, abschneides und wegnimmts, funktioniert dieses Mobilier nicht mehr!

00:22:44: Es muss dich neu anordnen... In der Therapie machst du aber genau das,

00:22:47: d.h.,

00:22:48: du lernst Grenzen zu setzen, du larnst Gefühle zuzulassen.

00:22:52: also je nachdem was du zuhause früher nicht konntest weil du diese Rolle nicht hattest Kannst du in der Therapie sagen, du lernst Nein zu sagen?

00:22:59: Du lernest Hilfe anzunehmen.

00:23:00: Du kannst belastende Erinnerungen neu verarbeiten und das feuert Nährchen-Zellen in einer neuen Kombination an.

00:23:07: Weswegen du in die Veränderung gehst?

00:23:08: So viel mehr sagen... Ja was muss ich denn jetzt

00:23:10: machen?!

00:23:10: Ja nix!

00:23:13: Erst mal nix.

00:23:16: Du kennst den Spruch von Hebbels Lernregel?

00:23:20: Das weiß ich nicht.

00:23:21: Das nennen wir mal.

00:23:22: Dann kann ich dir sagen ob ich ihn kenne.

00:23:24: Die Hepsche Lernregel heißt Neurons that fire together, wire-together.

00:23:30: Also kenn ich.

00:23:31: Genau.

00:23:35: Schön!

00:23:36: Die miteinander feuern gleichzeitig die verbinden sich und das ist das was passiert wenn man eben diese alten Sachen aufrischt und sagt ich möchte bei einer anderen Richtung gehen dann nehmen wir einfach mal neue Neuronen zusammen und lassen sie jetzt auch mal zusammen

00:23:49: wachsen.

00:23:51: damit passiert natürlich dass... Was ich vorhin sagte dieses Sie haben einen Rauschen in der Leitung, ne?

00:23:59: Leider ja.

00:24:01: Ich habe alles ausgeschaltet und das ist mein Computer.

00:24:06: Der beruhigt sich dann wieder.

00:24:08: Das ist jetzt mein Computer und das kann ich gerade nicht...

00:24:13: Ja okay.

00:24:16: Ich finde es so faszinierend, sich vorzustellen was da passiert.

00:24:19: Ich weiß nicht mehr, als jetzig-fünfzigjährige... So eine Therapie ist sehr aufgeregt, oder?

00:24:25: Der beruht sich wieder!

00:24:28: Ist ja deswegen mir vielleicht.

00:24:30: Ja, okay!

00:24:32: Wenn ich zur Therapie gehe und sie gesagt diese ganzen Sachen von Stuhl aufarbeite mache ich das nicht für mich sondern es machen wir unter Umständen auch für das Komfort der Familiensysteme.

00:24:42: Das ist spannend zu beobachten.

00:24:44: Ja und gleichzeitig finde ich an dieser Stelle dennoch auch wichtig zu ergänzen oder zu sagen, dass sollte aber nicht der Grund sein in Therapie zu gehen Und das aufzuarbeiten, finde ich.

00:24:58: Funktioniert meiner Meinung nach funktioniert es?

00:25:02: Also von mir aus kann das mein wegen auch der Staat sein aber es darf sich dann verändern weil wenn diese Idee ist Ich mache jetzt Therapie damit sich Mama Papa Schwester und Onkel verändern und Tante Dann hinkt also denn funktioniert das nicht.

00:25:20: Ja

00:25:20: das funktioniert nicht.

00:25:21: Therapien mache ich so nicht

00:25:22: absolut Und das ist halt das Interessante, weil genau der Punkt.

00:25:28: Deine Klienten hat ja in der so wie ich es verstanden habe Gegenwartsfamilie und vielleicht können wir da nochmal kurz sagen also Wir haben auf jeden Fall auf jeden fall unser erstes System ist die Ursprungs-Familien.

00:25:42: Unser Da wo wir reingeboren worden oder groß groß geworden sind und Das ist unsere erstes und prägendes Prägenztest sage ich sogar.

00:25:53: Guck mal beruhigt sich hörst du?

00:25:56: System.

00:25:57: Und da lernen wir zum Beispiel was Nähe bedeutet, wir lernen dort wie Konflikte gelöst und werden oder vermieden werden.

00:26:05: Wir lernen dort welche Rollen normal sind also nicht nur die, die einem vielleicht zugeschrieben wären sondern auch die anderen haben.

00:26:14: Wir lern dort wie man mit Verantwortung umgeht oder wie sie verteilt ist.

00:26:20: Also lernen wir ganz viel über Beziehungs... Bilder, wir lernen dort wie Liebe funktioniert oder was Liebe dort bedeutet.

00:26:32: Wir lernen wie man mit Bedürfnissen umgeht ob die wahrgenommen werden, ob die ignoriert werden.

00:26:42: und wir lernen auch wie wir als Person sein müssen und das ist auch wichtig sein müssen um dazu zu gehören und wie sicher und unsicher es gerade auch in ambivalenten Bindungsdielen oder gerade wenn Entwicklungstrauma vorherrschen, also wenn zum Beispiel Suchterkrankungen oder andere Erkrankungen im System liegen.

00:27:05: Oder Armut finanzieller Stress Arbeit Stress Also etwas wo sozusagen und eine akute Betromsituation informieren System damit umgegangen werden musste.

00:27:17: Da lernen wir halt auch wie sicher oder unsicher ist die Welt da draußen Natürlich auch in welche Zeit wären wir geboren, wenn wir gerade den Kriegszeiten geboren oder nach Kriegs- zeiten oder in den fetten Jahren.

00:27:29: Wir lernen dort wie man mit Fehlern umgeht, wir lernen dort ob Emotionen gezeigt werden oder unterdrückt werden.

00:27:34: was ich sagen will wir lernen da eigentlich komplett alles.

00:27:38: und das ist halt das was so cool ist.

00:27:40: weil du hast ja gesagt da wird gefeuert und verknüpft und dann haben wir natürlich irgendwann die nächsten Systeme Und ich will nun mal kurz benennen, also zum Beispiel die Gegenwartfamilie das System was du als erwachsene Person lebst.

00:27:54: So und da ist es halt interessant ne?

00:27:57: Weil wenn etwas verknüpft ist und ungefragt weiter verknüpft bleibt dann übertragen wir exakt das.

00:28:08: deswegen sind wir Therapeuten so geil in Anführungsstrichen auf die UrsprungsfamILIE.

00:28:15: Ähm, weiter.

00:28:16: Oder wie Patrizia sagen würde?

00:28:18: Die Wurzel ist!

00:28:19: Die... die Wurzel aller Freude!

00:28:24: Und jeder rollt mit den Augen.

00:28:26: Weißt du es ist auch schon so ein running gag?

00:28:27: ja, wir so'n bisschen.

00:28:29: Ja.

00:28:29: Sie sind so in den Augen, wir waren dann ihre Kindheit immer.

00:28:31: Mama, Papa, die üblichen Ver.. Meine Therapeutin damals als ich in der Ausbildung war hat gesagt Naja nehmen wir mal wieder die üblischen Verdächtigen dazu.

00:28:42: Sie haben sich damit abgefunden.

00:28:45: Nee, das war sie.

00:28:46: Sie hat das ja... Sie war ja selbst wenn ich irgendwie Felsen fest überzeugt war dass es diesmal wirklich nichts damit zu tun haben kann.

00:28:53: Hat sie gesagt na gut an einer bestimmten Stelle nehmen wir doch mal die üblichen Verdächtigen dazu.

00:29:00: Schön!

00:29:00: Ja ist und bleibt schön.

00:29:03: Ich möchte nochmal anhand dieses Beispiels meiner Patientin auf auch die Ursprünge gucken was hier passiert.

00:29:11: Darf ich dich aber vorher kurz noch etwas fragen?

00:29:13: Immer, ich habe den Kleber nicht aufgetrickt.

00:29:15: Achso, weil... Ich sehe dich nicht kleben!

00:29:17: Ich habe keine Handschuhe.

00:29:18: Ich werde das gleich nochmal irgendwie mit irgendwas anderem probieren.

00:29:21: aber ich brauch so eine Eingebung von oben wie ich den Deckel abkriege denn gerade hab' ich die Schere genommen was einfach nur dazu geführt hat dass der Hängel hier oben jetzt abgebrochen ist.

00:29:31: Kannst du es aufhebeln?

00:29:32: Weil ich hab's damals aufgehebelt.

00:29:35: Wir haben doch dieses wunderbare diesen Schaber mein Lieblingswerkzeug ja.

00:29:41: und wenn du da unter diesen, naja die Kappe gehst und dann so hoch drückst leicht.

00:29:48: Könnte es eventuell funktionieren?

00:29:51: Ja das versuchen vielleicht kann ich ja den festgeklittenen Kleber damit lösen.

00:29:55: Weil ich meine ich komme auch damit klar wenn wir uns nur unterhalten.

00:29:57: aber es irritiert mich trotzdem.

00:29:59: deswegen muss sich nachfragen.

00:30:04: Das werde ich gleich im Ruhr probieren.

00:30:05: jetzt könnte funktionieren liebe Soße!

00:30:07: Aber wir gucken

00:30:08: nochmal wie gesagt keine Eingebung von oben sondern von vorne.

00:30:15: Wir gucken nochmal auch diese drei Schwestern, die so unfassbar unterschiedlich sind.

00:30:20: Und irgendjemand sagte mal aus diesem Konstrukt näher war wir haben ja die gleichen Eltern.

00:30:27: und hier ist der Denkfehler du hast nicht die gleichen Eltern wie dein Geschwister Kind.

00:30:33: absolut

00:30:35: wenn Du die erste bist dann hast Du eben Eltern die mit einem ersten kind alles neu erleben.

00:30:41: Wenn du das zweite bist, haben sie schon mal alles erlebt und sind in die Veränderung gegangen.

00:30:45: Dann sind es nicht mehr dieselben Eltern.

00:30:47: Das sind die gleichen Personen.

00:30:51: Mit einer völlig

00:30:52: anderen Art mit dem Kind umzugehen.

00:30:56: So jetzt kommt das dritte.

00:30:58: Das läuft ja so mit!

00:31:01: Da gibt's auch ein paar schöne Memes.

00:31:02: Du hast das erste Kind, da gibts irgendwie zwanzig Fotoalben aus dem ersten Jahr... ...und dann kommt das Zweite, da bist du froh, dass jemand ein Handyfoto gemacht hat.

00:31:12: weil sich alles schon so eingespielt hat.

00:31:14: Und natürlich macht es sich, dass sie auch beim Kind bemerkbar ist.

00:31:16: Du hast andere Eltern in dem Moment und jetzt ist das je so, dass die ältere Schwester oder wie gesagt die Älteste zehn Jahre älter war als die mittlere

00:31:25: gigantische.

00:31:27: Die ist dann anderthalb Jahre älter als die kleine.

00:31:29: also das macht ja schon ganz viel!

00:31:31: Weil wie verändert man sich als Elternteil?

00:31:34: In zehn Jahren von einem Kind zum anderen.

00:31:37: So, die Älter waren selbstständig was auch bedeutete, in Betrieb mitgearbeitet hat, als die kleinen Kinder in dieser kleinen Kindkinfase waren.

00:31:47: Die haben also für ihre Schwestern nicht mit gekriegt.

00:31:49: aber was hat das mit der Ältesten gemacht?

00:31:52: Was hat sie gelernt?

00:31:53: Sie hat gelernt ich muss funktionieren.

00:31:57: Das ist das.

00:31:58: es ist wie gesagt alles was wir hier sagen oder was wir als Beispiel aufführen das finde ich ganz wichtig ist kein Vorwurf an irgendein älteren Teil immer glaube, dass die Eltern zu diesem Zeitpunkt das Beste für ihr Kind gegeben haben.

00:32:14: Trotzdem sind Dinge passiert und die Schwester hat einfach gelernt in dieser Zeit, dass sie Leistungsträgerin war.

00:32:24: und der Glaubenssatz, den man ihr dadurch wahrscheinlich mitgegeben hat, weil ich darf keine Fehler machen, weil sie musste funktionieren.

00:32:29: Also Erwachsene heißt es, womit hat sie zu tun?

00:32:31: Perfektionismus?

00:32:35: für diese Art auch zu wachsen.

00:32:38: Und sie hat Schwierigkeiten, damit Hilfe anzunehmen.

00:32:41: Ja?

00:32:41: Das ist die erste.

00:32:43: Sondern die zweite ... Die zweite hat die Erziehung der Dritten übernommen, weil die Eltern eben wie gesagt am Arbeiten waren Gastronomen.

00:32:52: Ja!

00:32:52: Sieben Tage die Woche für die Gastronomie zuständig und die zweite hat dann die dritte erzogen.

00:32:58: tatsächlich.

00:32:59: Finde ich schon auch faszinierend, weil anderthalb ist für mich sozusagen ja fast gar kein Abstand überhaupt

00:33:06: nicht.

00:33:06: Also das ist ja fast wie, also für mich ist tatsächlich der Abstand anderthalb in etwa genauso zu bewerten als zehn Jahre.

00:33:14: Weil die Eltern da so unterschiedlich sind ... Bei dem Grunde ist ja das Dritte rausgekommen.

00:33:25: Da war das andere ja noch fast auf dem Arm ein Kleinkind ne?

00:33:29: Genau!

00:33:30: Das dritte ist dieserzeit auch zur Großmutter übergeben worden.

00:33:34: Die ersten drei Jahre und die Großmütter wohnten im Ausland.

00:33:37: Also es gab in den ersten Rädern für die dritte, gar keine Bindung zu den Eltern.

00:33:42: Ja und zu den anderen zwei Geschwisterkindern?

00:33:45: Und

00:33:45: zu den andere zwei Geschwestern?

00:33:46: als sie nach Hause kamen war wie gesagt die mittlere Vier-Einhalb, sie drei und die vierenhalbjährige hat dann die Verantwortung für die Dreienregel übernommen das heißt Geschwester oder Schwester Zwei übernimmt Verantwortung für andere Kinder, Parantifizierung nennt man das ja, Kinder die Aufgaben der Eltern übernehmen.

00:34:05: Dauerhaft soll.

00:34:06: Studien zeigen, dass Paarempfizierung mit erfülltem Risiko für die Kustionen Anstörung, Schuldgefühlen bzw.

00:34:16: Problem immer verbunden ist.

00:34:18: Natürlich!

00:34:19: Das resultiert daraus Die Schwester Drei erlebt ihr in den ersten Lebensjahren überhaupt keine Bindung zu den Eltern oder Geschwistern wie du schon gesagt hast?

00:34:28: Es ist nicht automatisch ein Trauma.

00:34:30: Also wir dürfen jetzt nicht davon ausgehen, wobei sie nicht bei den Eltern weiß.

00:34:33: Sie traumatisiert.

00:34:34: Die war aber der Großmutter.

00:34:37: Aber frühe Trennung können die spätere Bindungsentwicklung beeinflussen und insbesondere dann wenn keine konstante Beziehungspersonen verfügbar ist.

00:34:47: Älter waren ja zwischendurch mal da und dann mal wieder weg so wie das Wochenende und so oder für einen Tag.

00:34:55: Jetzt kommt es dass Wie ich finde besonders spannende wenn man uns diese Fakten anschauen.

00:35:01: Das Familiensystem verteilt ja die Rollen.

00:35:04: D.h.,

00:35:04: die Eltern, Großeltern und Großmutter in diesem Fall haben die Rollend verteilt auf diese drei Mädchen?

00:35:09: Das ist nicht bewusst passiert sondern automatisch weil sie haben ja aus der Not reagiert.

00:35:16: Es gab dieses Restaurant das musste funktionieren es gab diese drei Kinder die mussten auch funktionieren.

00:35:21: also überlege ich wie kriege ich das jetzt alles irgendwie hin?

00:35:23: und dadurch entwickelt sich Die Rolle die jedes Kind in dieser Familie übernehmen muss.

00:35:30: Und warum, das hast du gerade schon so schön gesagt.

00:35:31: Warum muss ein Kind eine Rolle übernehmen um zu überleben?

00:35:36: Das ist das was unser System uns vorgibt.

00:35:37: Unser System sagt nicht wie werde ich glücklich?

00:35:41: Nicht wichtig für unser Gehirn.

00:35:42: Komm mal gleich zur Neurwissenschaft.

00:35:44: Sondern unser Gehirn sagt nur wie überlebe ich.

00:35:47: Hat mir auch das letzte Mal dass das Gehirne ausgerichtet ist auf hart gepasst, überlebt läuft weiter

00:35:55: Mach ich weiter.

00:35:56: Genau, weil so funktioniert die Suchkeit... Nee,

00:35:58: so bevor du in diese Neuro-Wissenschaft reingehst wollen wir da nochmal ganz kurz, weil Du hast es schon gesagt, Parentifizierung ist eine typische Dynamik in Familien, die da passiert und es gibt ja noch andere.

00:36:15: Ich würde sie mal kurz hier einfügen.

00:36:18: Ja bitte!

00:36:20: Da gibts beispielsweise die typischen und alles wieder ohne Anspruch gerade auf Vollständigkeit.

00:36:26: Aber beispielsweise gibt es die unbewusste Loyalität in Familiendynamiken, das spielt halt ... Loyalitet wie's schon sagt eine große Rolle.

00:36:38: also sind solche Sätze wie Das macht man bei uns so!

00:36:41: So war das schon immer und diese Loyalitäten hatten wichtige Funktionen weil sie sorgte dafür für Zugehörigkeit.

00:36:52: Jedoch und das ist genau der Punkt.

00:36:53: Das ist ein menschlicher Konflikt, wir haben zwei Wünsche.

00:36:57: Wir wollen dazugehören und gleichzeitig uns entwickeln wollen.

00:37:00: Und wenn aber eine Loyalität sehr stark ist, behindert es mit Unterentwicklung.

00:37:06: Weil Entwicklung bedeutet auch dass man sich abgrenzt von bestimmten Annahmen so.

00:37:12: Also kann eine unbewusste Loyalitet im späteren dir ganz schön sozusagen die Performance im eigenen Leben versauen.

00:37:23: Dann haben wir die Parentifizierung, die du ja schon gesagt hast.

00:37:27: ich finde sie sehr wichtig also gerade auch in meinem Feld weil da begegnet es sehr häufig und das ist halt wenn Kinder wie du schon gesagt hat viel zu früh Verantwortung für die Erwachsenen übernehmen und zwar emotional aber auch organisatorisch unvermittelnd Und das schafft natürlich erstmal Stabilität und es gibt dem Kind eine Form von Berechtigkeit und Identität im System.

00:37:55: Schwierig ist halt, es wird halt ungefragt übernommen und das heißt dass da eine Überverantwortung entsteht die beispielsweise dann auch wieder in Burnout landen kann oder in Selbstaufgabe.

00:38:06: also alles andere ist wichtig.

00:38:08: dieses alturistische ist manchmal gar nicht so wunderschön sondern manchmal richtig ein Riesenmist.

00:38:16: ich hänge mal kurz mein Strom an.

00:38:21: Dann

00:38:21: haben wir als typische Familiendynamik Rollen fixieren.

00:38:27: Das sind auch innerhalb des Familiensystems, das hat mir schon angesprochen einzelne Familienmitglieder werden unbewusst auf bestimmte Rollen festgelegt.

00:38:41: Also beispielsweise diese Titel, das ist unsere vernünftige?

00:38:44: Ja, das sind unsere Verrückte!

00:38:45: Das ist unsere starke, ja das ist die schwierige.

00:38:49: und diese Zuschreibungen sind natürlich in dem Moment gerade für Kinder eine Orientierung wie sie eigenes Selbstbild langfristig prägen.

00:39:00: Und dieses Selbstbild also diese Rollenfixierung weil wenn was fix ist, ist keine Bewegung drin erschwert damit die Veränderung.

00:39:08: So, dann haben wir die typische Konfliktvermeidung als systemische Dynamik in Familien.

00:39:16: Und das sind sehr viele Familien und ich will sagen es gibt da auch eine schöne Mischform von allem.

00:39:23: aber ich suche das hier gerade so ein bisschen abzugrenzen.

00:39:29: Konflikvermeiden,

00:39:30: d.h.,

00:39:30: wenn Spannung da ist wird versucht Harmonie zu bewahren ist aber keine Harmonie, keine echte.

00:39:39: Weil die Themen bleiben ja ungelöst und was ganz oft passiert.

00:39:43: also wenn du vielleicht bei dir erkennst dass du eine Tendenz hast zum Rückzug oder zu einer emotionalen Distanzierung an bestimmten Stellen also du auf einmal anfängst irgendwie rational zu werden oder so ein bisschen tauch- oder dich besonders anpasst dann könnte da ne Rollenvermeidung als Familiensystem also das systemische Dynamik dahinterliegen.

00:40:08: Zwei habe ich noch und zwar einmal die emotionale Verstrickung und Abgrenzungsschwierigkeiten, weil es sind typische Musteremotionale Verstrickungen Grenze.

00:40:30: Bei Grenzen in dem Familiensystem als bedrohlich empfunden werden oder nicht passend für bestimmte, also kommt ja auch die Loyalität wieder, die Unbeguste mit rein dass man halt sagt okay du musst den Familiensystem dienen Du hast nicht als eigenständige Person zu existieren und das behindert natürlich einmal die Autonomie dass du dich als eigenständiges Wesen im Erwachsenenalter erlebst und wahrnimmst, trotz Autonomie in Verbindung bleiben kannst.

00:41:02: Es hat fast schon was Symbiotisches.

00:41:04: Und es beeinträchtigt auch die Eigenverantwortung, weil wenn das System permanent bestimmt wie du denken sollst, wie du führen sollst zu was du ja sagen sollst oder zu was man nein sagen sollt, dann hast du natürlich Schwierigkeiten bei woher sollst denn kommen, was Patrizette gleich nochmal genauer erklärt die Synapsen sind nicht geschaltet.

00:41:25: So, das heißt du greifst ins Lehrer wie Eigenverantwortung mache ich doch, ich diene dem

00:41:29: System.".

00:41:31: Und dann haben wir noch so die Reste-Kiste.

00:41:32: da sind zum Beispiel Glaubenssätze drin zum Thema Geld, Erfolg Beziehungen.

00:41:38: all das wird in der Familie geprägt und diese Glauben-Sätze, ich meine heutzutage kann man es ja auch fast nicht mehr hören Glaubessätze, Glauberssätze.

00:41:51: aber letztendlich Nur weil es viel im Gespräch ist, macht das deswegen nicht unwahrer.

00:42:00: Was in Unterbewusstsein ist als deine Überzeugung und deine Wahrheit abgespeichert?

00:42:05: Was glaubst du?

00:42:07: Weil das wirst Du immer wieder festigen im Außen, weil Du dafür Beweise suchst und Dein Verhalten, Deine Emotionen, Dein Denken genau danach ausrichtest!

00:42:18: Und das kann gerade solche Glaubenssätze zum Thema Erfolg oder Geld, oder Beziehungen enormen Auswirkungen haben auf das eigene Selbstwertgefühl.

00:42:32: Weil wenn du an bestimmten Stellen merkst irgendwie ist es nicht so wie du es dir wünschst für dein Leben.

00:42:38: Ist natürlich eine Katastrophe weil du andauernd denkst warum?

00:42:41: was ist denn falsch an mir?

00:42:43: Warum versag ich denn aber erstmal gar nichts falsch?

00:42:46: weil alles ist richtig in dir programmiert.

00:42:48: Ich mag diesen Spruch Psychologie, die Logik der Psyche.

00:42:52: Alles an sich ist erstmal logisch.

00:42:54: Wir wussten es nicht mehr zeitgemäß, weil es nicht zu dem was heute ist, was für Umstände jetzt vorherrschend passend ist.

00:43:04: Das waren die Dynamiken.

00:43:06: und deswegen gerne wieder zurück zu dem, was du gesagt hast.

00:43:16: Was?

00:43:16: Zeig mal!

00:43:17: Liebe Leute... Ich habe eine frohe Kundschaft, während ich sozusagen den Impulsvortrag hier gehalten hab.

00:43:23: Hat Patrice ja den Kleber aufbekommen und nicht nur den Klebeauf bekommen sondern Scherben zusammengeklebt.

00:43:32: Herrlich!

00:43:33: Ja, ich habe tatsächlich deinen Rat befolgen haben versucht es aufzuhebeln.

00:43:38: was passiert ist?

00:43:38: Ich habe den kompletten Deckel abgesägt

00:43:43: oder wie man neudeutsch sagt rasiert.

00:43:46: du hast

00:43:47: rasiert Na los!

00:43:50: Was aber dazu führte, dass ich an den Kleber kam und die ersten zwei Scherben?

00:43:57: Guck mal.

00:43:58: Und ich habe ein sehr starkes Gold genommen für diese Vase.

00:44:00: Ich glaube das kommt mir auch richtig aus.

00:44:02: Oh, das wird richtig gut kommen.

00:44:04: Und Patrick, ein Hoch auf den C-Kriff, den wir uns evolutionär entwickelt haben so dieser Daumen der eine Hebelkraft bewirken kann.

00:44:15: Ich liebe den C Griff aus der Biologie.

00:44:19: Zudem gemacht, was wir sind.

00:44:21: Ist es so?

00:44:22: Wie meinst du das?

00:44:24: Das hat uns zu dem gemacht, dass wir sind!

00:44:26: Naja durch den C-Griff, durch das wir überhaupt so greifen können mit dem Daumen und Werkzeuge verwenden können haben wir uns halt an vielen Stellen enormes entwickelt.

00:44:38: Ich meine hast Du schon mal ohne Daumen umgehen

00:44:41: müssen?!

00:44:43: Weil der behindert war, weil er irgendwie verletzt oder du ihn nicht verwenden konntest.

00:44:49: Versuch mal einen Tag ohne Daumen durchs Leben zu gehen.

00:44:53: Schwierig!

00:44:54: So,

00:44:54: versuch mal damit zu trinken.

00:44:56: Also geht schon aber...

00:45:01: Schwierige?

00:45:02: Ja.

00:45:03: Ihr könnt es mal alle ausprobieren.

00:45:05: Es ist auf jeden Fall interessant für eure Gehirn Neurobiologie, weil da ganz viele so napsen in Aufruhr sind.

00:45:13: Was passiert denn da genau nochmal?

00:45:15: auch bezogen auf unser Thema, Portite.

00:45:19: Du meinst bei dem Sinn, ich muss mal hier eben festzudrücken und ich habe festgestellt den Nährkleber jetzt hier bei diesem Projekt nehme ist so cooler sieht es tatsächlich aus.

00:45:32: Bin sehr gespannt auf das Ende Ergebnis von diesem Stück.

00:45:38: Ach werde mich hinein stürzen und du weißt schon.

00:45:43: Stürze dich?

00:45:44: Stürzt sie nicht genau!

00:45:46: Aber wir haben ja gesagt, wir gucken nochmal auf die neue Wissenschaft.

00:45:49: Und ich habe mich... auch guck mal hier, ich hoffe auch ein bisschen mitleid.

00:45:52: Ich habe mich genau da, wo wir gerade so gesprochen haben verletzt, nämlich am Daumen

00:45:58: als... Patrick hat ihren verletzten Daumen in die Kamera gezeigt.

00:46:01: ist es wirklich, das sieht wirklich verletzlich aus rot.

00:46:03: Es ist wirklich verletszt!

00:46:04: Blutet?

00:46:05: Es blutet!

00:46:06: Oh!

00:46:07: Blutet!

00:46:08: Achtung mein Mitgefühl zu dir.

00:46:10: Heile heile siegen.

00:46:13: Heile Heile Gänstchen.

00:46:16: Auch das Es wird alles wieder gut.

00:46:18: Zwar nicht mehr bis zur Hochzeit bei dir ist schon durch?

00:46:21: Ist durch, genau!

00:46:23: Aber du kennst den Song noch aus dem Fünfzigern weil er eine Gänzchen...

00:46:27: Äh,

00:46:27: nie!

00:46:28: Ich war in den fünftigeren Jahren nicht da.

00:46:30: Nicht auch nicht.

00:46:32: Wie ich dich schlecht geschminkt habe.

00:46:36: Heile heile Mausenspeck.

00:46:37: in hundert Jahre ist alles weg.

00:46:40: Sein Lied das sind Fünftigern.

00:46:41: Ja kenne ich aber nicht.

00:46:43: Soll ich dir euch anschauen?

00:46:44: es gibt sehr schöne Videos.

00:46:45: schwarz weiß von das weiß nicht mehr.

00:46:46: Günter Neger hat's glaube ich gesungen.

00:46:48: Am besten machst du es in deinen Status.

00:46:51: Falls ihr mal Patrizia hat immer lustige Statis, Statutensstatue?

00:47:00: In ihren Kanäen.

00:47:01: Manchmal ist das so lustig dass ich denke als Therapeuten ganz schön gewagt.

00:47:10: Rabenschwarz!

00:47:11: Ja

00:47:12: auch als Therapeutin

00:47:13: bin ich rabenschwarz mit schwarzem Humor gesegnet.

00:47:17: Und die Leute, die zu mir kommen, feiern das Stellenweise sehr.

00:47:21: Ja.

00:47:22: Das glaube ich ist es halt so geil weil guckst du euch über anderen gibt's auch mit Alkohol und so?

00:47:27: Ja!

00:47:29: Deine Lieblingsdinger oft auch ne?

00:47:31: Total ja.

00:47:33: Wenn ich jetzt nicht mache werde ich gefragt warum ich es nicht machen muss wenn ich gut geht.

00:47:38: Ich habe auch immer Freude.

00:47:39: Du kriegst ja von mir auch immer ein Herz.

00:47:43: Stimmt.

00:47:43: Und ich denke so ach Patrieze ist schön.

00:47:47: Da ist sie wieder durchgeknallt.

00:47:49: Also, wir wollten uns aber die... Ich muss mal kurz wenn ich nach oben geschauen lasse mich nicht irritieren weil ich gucke dass die Scherben diese Sonderne fallen.

00:47:56: Ich

00:47:56: lass mir nicht irritierend da davon noch nicht.

00:47:59: Genau!

00:48:00: Wir wollen ja einfach nur mal schauen was die Neugowissenschaft so zu dem Thema Familienstruktur-Familiensystem sagt.

00:48:08: Und was ich sehr spannend finde, ist dass wir uns immer klar machen dürfen eine Familiensysteme.

00:48:14: Egal ein Großfamilien, kleine Familie wo sie herkommt, spielt überhaupt keine Rolle.

00:48:17: Eine Familie schwebt immer nach Gleichgesicht.

00:48:19: das ist die Grundlage der familiären Basis.

00:48:22: Jedes Familiensystem möchte eine Stabilität haben.

00:48:25: Das ist natürlich nichts, was wir uns bewusst machen.

00:48:27: wenn wir Eltern werden, wenn wir es im Haushalt rauskommen sagen wir oh!

00:48:30: Wir brauchen Stabilitäts und das ist etwas, was tief in uns verankert ist wirklich noch aus dem Bereich des Kleinen hierhin zu stamm, hierhin kommt und sozusagen die Wiege gelegt wurde.

00:48:42: Du brauchst eine Stabilität, die psychologisch sprechen hier von Homostase, falls das der ein oder andere in dem Zusammenhang schon mal gehört hat.

00:48:49: Das klingt immer so ein bisschen verrückt aber unser Wiehirn gibt ja Hersehbarkeit!

00:48:56: Und daher kommt dieser Wunsch nach Stabilitet.

00:48:58: wenn alles immer ist wie ich es vorhergesagt habe und haben will.

00:49:02: Wir kennen das von den Eltern Großeltern Dann habe ich ein Gefühl der Vorhersehbarkeit und das gibt mir das Gefühl der Sicherheit.

00:49:11: Wir tun alles um zu überleben, was auch immer das bedeutet.

00:49:15: Das

00:49:16: ist wichtig, ne?

00:49:17: Dass es wirklich um Überleben geht und nicht Leben.

00:49:21: Verrücktes Beispiel!

00:49:22: Ich hatte eine Familie hier, einen Familiensystem.

00:49:25: Der Vater war Alkoholiker hat aufgehört zu trinken und dadurch ist die Familie zerbrochen.

00:49:32: Ja ... Weil Jede eine neue Rolle finden musste.

00:49:38: Du hast es ja vorhin schon gesagt, das Kind eines Alkoholikers wird oftmals zum Clown in der Familie bekommt die Rolle des Clowns um die Harmonie auf euch zu erhalten.

00:49:51: Das ist natürlich ein Fass.

00:49:52: wenn jemand trinkt dann kann es keine Harmonien in dieser Familie geben.

00:49:55: weil ein schweres Problem vorliegt und dass man sich kümmern sollte werde ich das weglächeln und sage hach nach außen sind wir alle so toll alles schön und stimmt nicht?

00:50:04: ist das keine harmonie.

00:50:06: Nichtsdestotrotz bekommt dieses Kind eben die Rolle des Clowns, um diese Harmonie vorzugaukeln und dafür zu sorgen, dass Lacher passieren.

00:50:14: Dass man vorgut eine schwuliche Familie zu sein.

00:50:17: Was da aus passiert ist, das dieses Kind sagt, wenn ich überleben will muss sich ein Clown sagen.

00:50:23: Ja?

00:50:24: Das Omo eine Stabilität zu erzeugen damit ich meine, damit ich das Gefühl habe, ist mein Überlebung!

00:50:29: Sein Überlebensstrategie

00:50:31: Genau.

00:50:32: Also es ist eine Rolle, die möglich ist.

00:50:34: Es gibt natürlich auch andere Rollen und vor allem wenn Geschwister kommen dann gibt's ja auch, weil das ist oft der Fall.

00:50:40: Wenn eine Rolle im System besetzt wird sie selten noch mal besetzt.

00:50:45: Da muss es halt extrem viele Kinder geben aber die Stelle ist halt besetzt so.

00:50:50: Du hast ein Sorgenkind du hast den Rebellen, du hast ihn unsichtbar und du hast ja ganz viele schon genannt vorher in dem System von mittler Eltern Ersatznastung glaube ich viele Möglichkeiten.

00:51:00: Aber warum entstehen diese Rollen?

00:51:01: Wenn wir uns zur Führung des Wissenschaftlers mal anschauen, den überhaupt erst einmal seitens des Gehirns betrachten.

00:51:06: Das Gehirn eines Kindes stellt sich ja jetzt nicht die Frage was muss ich tun um dazuzugelangen?

00:51:13: oder nein anders ist es fragt sich was muss zu dazu gelangen?

00:51:16: das fragt dich nicht wie kann ich glücklich sein wie kann mich entwickeln in der Anlage des kindes nicht drin.

00:51:21: das Kind kommt nicht egoistisch auf die Welt und viele behaupten in den ersten Monaten.

00:51:28: Ja, aber da kann es nur scheinen und pupsen?

00:51:31: Das

00:51:31: ist doch mehr nicht!

00:51:32: Aber danach, wenn das Kind in diese Bewusstsein, diese Familie reinkommt fragt es sich wie kann ich dazugehören?

00:51:40: Und auch das fragte sie sich nicht bewusst.

00:51:43: Genau ganz wichtig und danke dass du es nochmal gesagt hast Es gibt unbeschriebene Regeln in jeder Familie.

00:51:49: Auch das hast Du schon gesagt über Gefühle spricht man nicht, teilt Familien Leistung des Liebe.

00:51:56: Ich liebe dich nur für die Leistung wie du bringst, weil dann erkenne ich dich an.

00:52:01: Das ist so etwas was das Kind erst mal lernt und dann kommt die Loyalität von der Du ja auch hast.

00:52:06: Und das ist auch wichtig ne?

00:52:07: Weil dieses Ding kein Elternteil sagt würde das sagen, ich liebe Dich, weil Du leistest also dass es nicht ein ausgesprochenes Gesetz oder eine Regel sondern es ist dieses Wenn beispielsweise gerade in einem System, wenn jetzt beispielsweise irgendwie Ungleichgewicht drin liegt und das Kind räumt sozusagen schnell mal was auf.

00:52:31: Dann wird das natürlich größer gestellt von zum Beispiel... der Mutter, die sagt oh danke du bist so ein liebes Kind das ist so toll auch dich ist so verlasst.

00:52:41: Du hilfst mir so schön.

00:52:42: also es gibt sozusagen einen Zuwendungsschwall in dem Moment wo etwas getan wurde und da und es gibt kein Zuwendungsschwall wenn das Kind einfach ist.

00:52:52: im Gegenteil da gibts meistens dann wahrscheinlich sogar eher entweder läufts nebenbei her oder wenn es dann halt mal des Bedürfnis nach Erschöpfungen und Wein dann gibt's vielleicht sogar noch Ärger bewusst zu lernen.

00:53:05: Das mit Leistung, ah ich muss was tun?

00:53:09: Es gibt eine Rückantwort!

00:53:10: Ich bekomme auf einmal eine Umarmung.

00:53:13: also so.

00:53:15: Weil ganz oft das kennst du vielleicht auch.

00:53:17: Klienten irgendwie oder Patienten sagen so, nee meine Eltern haben das nie von mir irgendwie verlangt dass sich etwas leisten muss.

00:53:26: aber genau so prägt es sich in einem Bereich, also wir sind hier wirklich im Bereich von dem was eigentlich nicht ausgesprochen wird.

00:53:36: Genau!

00:53:36: Das ist ja das Fiese daran, dass auch Eltern sich selber gar nicht bewusst machen können weil es einfach ein Programm ist, was ja bei ihnen abläuft.

00:53:45: Ja,

00:53:46: da waren ja auch mal Kinder uns entgeprägt worden und früher war Thema Selbstreflektion nicht so an der Tagesordnung wie Gott sei Dank heute.

00:53:56: in die früheren Generationen haben wir gar nicht über nachgedacht, was sie mit ihren Kindern machen.

00:53:59: Sondern das Übernommen, was Oma und Mutter eben auch gemacht haben.

00:54:02: Und unser Gehirn baut sich ausschließlich durch Beziehungen auf.

00:54:08: Nicht durch Erziehung!

00:54:11: Prägendersatz ein kleiner hint an alle.

00:54:14: Erziehungswichtig?

00:54:15: Gar keine Frage.

00:54:17: Aber... Das ist nicht das, was unsere Kinder prägen.

00:54:21: Das heißt beginnen ein kleines Neue Wissenschaft ist das Beiste.

00:54:30: Das männliche Gehirn, ich glaube Füter hat es gesagt, ist ein Beziehungsorgan.

00:54:35: Ja, ganz

00:54:35: wichtig!

00:54:38: Ein Baby liegt da, kann ja noch mal nichts anderes zu.

00:54:42: Mama kommt und lächelt.

00:54:44: Ja tuti tuti, das Kind kriegt Ansprache.

00:54:47: Und dann bilden sie so ganz leichte Verknüpfung um die Kinder.

00:54:50: Wenn die Mama das jetzt tausendmal macht... ...dann ist es genau das was das Kind lernt.

00:54:58: Mama kommt.

00:54:59: Ich habe ein gutes Gefühl.

00:55:00: Mama hat ein gutes Gefühl, dass die Geneugogen kommen hier noch mal zu tragen und wir beide fühlen uns gut.

00:55:05: Und dadurch fühlen sie uns auch sicher, weil Mama ist da und das Kind bekommt das Gefühl, die Mama kann ihn schützen.

00:55:10: Das ist das, was die Hirn in dem Moment aufbaut.

00:55:13: Das is keine Erziehung.

00:55:15: So eine Wegziehung!

00:55:17: Und so lernen Kinder... Wir haben verschiedene Hirnenareale, diese verschiedene Dinge zuständig sind.

00:55:26: Wir haben schonmal in verschiedenen Sendungen über die Amygdala gesprochen.

00:55:29: Das ist immer so mein Herz.

00:55:33: Und die Amygdala ist ein Befahren-Stanner, unser Alarmsystem im Körper.

00:55:40: Der Epocampus speichert Erfahrungen einfach mal ab und macht erstmal gar nichts damit, sondern speicherte die Dinge bis sie erlebt wurden.

00:55:46: Der Präfrontal Cortex ist das was wir hier vorne haben der bewährte Situation rationalen.

00:55:55: Ohne zu gewähren, sondern sagt einfach So ist es Nimmt keine Emotionen mit rein, so muss ich sagen.

00:56:04: Dann haben wir die Insular, das ist das Körperentfinden, das früher reagiert als das Studium und wir haben den Singulärenquartex der verarbeitet sozialen Schmerz.

00:56:19: Nur für die, die es interessiert!

00:56:24: Das hat hier eine reale Neugissenschaftler Augenmerk draufhaben und sagen, was passiert in welchem Bereich?

00:56:29: Wie feuern wir zusammen.

00:56:31: Wann verbinden die sich?

00:56:32: Wann geben die Signale?

00:56:33: oder wann grenzten sie sich einfach aus und sagen es interessant ist?

00:56:36: Die Amigdala lernen unglaublich schnell.

00:56:38: das ist das Problem aller anderen Systeme brauchen ein bisschen länger.

00:56:41: Was ist das, was uns überleben lassen neben den Daumen?

00:56:48: Die amigdalar hat dafür gesorgt dass wir Gefahren erkennen und entscheiden kämpfen wir laufen weg Okay?

00:56:58: Die Amygdala speichert emotionale Erfahrungen auch wesentlich schneller als der Verstand.

00:57:05: Und da wird es jetzt kritisch, weil es etwas ist was ich nicht beiseite kann.

00:57:10: Selbst wenn der Therapeut fragt wie war denn ihre Kindheit?

00:57:12: sage ich hätte eine Sofortkindheit, ich hatte alles was ich gebraucht habe.

00:57:16: Wenn ich das Therapeuter befrage waren dann Ihre Eltern emotional für sie da?

00:57:21: Dann komme ich uns überlegen, weil ich das erstmal gar nicht weiß.

00:57:25: Weiß, waren sie da?

00:57:26: Waren Sie nicht da.

00:57:27: Aber waren die emotional da auch wenn sie da waren?

00:57:29: keine Ahnung.

00:57:30: Wenn Mama und Papa völlig gestresst am Ess zu sitzen dann sind sie da aber sind sie emotional versnudbar?

00:57:36: ich glaube nichts.

00:57:38: Und das ist das aus der Anukdala geht plötzlich mehr.

00:57:40: Ich bin alleine, Mama und Mama sind da, weil ich bin allein, ist gemäßt sicher.

00:57:44: und was passiert?

00:57:44: die Anuk Dalla

00:57:45: wächst

00:57:47: und zwar schneller als die anderen hier in Regionale

00:57:50: und ich finde es auch an dieser Stelle auch nochmal tatsächlich Interessant oder wichtig zu betonen, dass das na klar ist ein Kind sicher am Armhutztisch wenn die Eltern da sitzen.

00:58:06: Aber was es da eher geht, ist fühlen wir uns emotional in Verbindung und einer der größten seelischen Schmerze, die wir Menschen haben Wenn wir emotional unverbunden sind, seelisch und es erzeugt richtigen schmerzselischen Schmerzen.

00:58:27: Das hatten wir auch schon häufig, dass da eine ähnliche fast gleiche Stelle im Gehirn aufleuchtet wie wenn du einen Hammer auf den Fuß bekommst.

00:58:38: Also physischer Schmerz, gleich seelischer Schmärz.

00:58:41: Und vor diesem Schmerzt der Unverbundenheit versucht das Kind sich zu schützen, zu bewahren In dem es mit den verschiedenen Varianten gibt und was zur Verfügung steht.

00:58:56: Das ist das Verrückte

00:59:01: bzw.,

00:59:02: was ja zum Glück auch über die Jahre immer mehr reinkommt, dass wir verstehen allein hier nicht als Komponente haben können sondern dass wir einfach dieses Erfahrungsnetzwerk über den Körper, über die Emotionen mit einberechnen müssen.

00:59:21: Und das ist halt was, was über bloßes Reden beispielsweise einfach nicht funktioniert.

00:59:26: Wo dann Atmung dazu kommt?

00:59:28: Wo verschiedene andere Techniken oder alternative Therapie vorm Beispiel hat der Theatertherapie – es ist ganz wunderbar, weil du da halt über Rollen, über Körper gehen kannst aber auch Hypnosis total gut oder Holotropis atmen und all das spricht ja genau die Region an, die jenseits sind von dem Verstehen So, weil verstanden heißt noch nicht verändert.

00:59:53: Genau, genau.

00:59:55: Was nochmal wichtig ist für viele die sich jetzt hier auch wieder von unserem Ohr das kenne ich... Ich habe ja gerade gesagt, die Amigdala wächst schneller als die anderen hier im Areal.

01:00:06: Das heißt wir kennen Menschen, du kennst sie wahrscheinlich auch, die sofort auf den Schrecken kriegen und sagen um Schlangen in der Wünsche und hier was und daraus oder da könnte irgendwas kommen während der andere daneben sitzt und denkt Was hat's denn, was ist das?

01:00:22: Das ist tatsächlich darauf zurückzuführen wie groß so eine Danna ist.

01:00:26: Und wenn du gelernt hast Gefahrgefahrgefahre aus welchen Gründen auch immer dann ist die größer.

01:00:31: und dann ist es im Erwachsenenleben und auch so dass du gefahren schneller wahrnimmst obwohl es eventuell viel gar nicht gibt weil ganz wenig Säbelzahn-Tiger also zumindest bei uns in Rügenberg auf Tiger auffassen müssen.

01:00:46: Ja Berlin gibt schon mehr?

01:00:48: gibt es schon mehr.

01:00:50: Ja, auch ich verstehe.

01:00:52: Ihn Vergleich dazu ist der so krankfuss bei chronischem Stress kleiner!

01:00:57: Das heißt wir haben jetzt hier das Gehirn, dass sich so verändert wenn ich in einem Stresslevel aufwachse was dazu fühlt, dass ich später in meiner eigenen Familie um jetzt wieder den Bogen zu spannen, wo kommen wir denn gerade her in diesem Thema?

01:01:11: In meine eigenen Familie diesen punkt weiter lebe.

01:01:15: das heißt die frau von der wir vorhin besprochen haben, die aus diesem familiensystem der drei schwestern kam und gelernt hat.

01:01:22: Achtung acht um das war gibt es jetzt an eine familie weiter Die außer

01:01:27: einer

01:01:27: ganz anderen richtungen kommen der man völlig entspannt keine amtgallere mit wollen sieht keine gefahren ist sehr pragmatisch und denkt wieso?

01:01:39: Wieso muss sie uns so stressen in anführungszeiten?

01:01:45: Wir brauchen wieder ein Kind in dieser neuen Kernfamilie mit einem sehr entspannten Vater, der keine Gefahren sieht und kennt.

01:01:54: Und mit einer Mutter die gelernt hat es zu überleben!

01:01:58: Das heißt

01:01:59: wenn wir jetzt weiterspinnen würden dann können wir uns noch fünf Stunden oder sechs Stunden zusammen unterhalten.

01:02:03: So lange bräuchte ich uns auch um die Basis zu kriegen.

01:02:07: Und vielleicht sollten wir an der Stelle das Thema tatsächlich in den nächsten Monat mitnehmen?

01:02:14: Weißt du?

01:02:15: Wir können ja da mal gucken, wo wir einen guten Punkt setzen und dann da genau da weiter einsetzen.

01:02:21: Genau!

01:02:21: Dein Spann ist ja... Was macht das jetzt mit diesem Kind?

01:02:25: Wie wird dieses Kind später leben denn?

01:02:28: Wir brauchen ein reguliertes Nervensystem um das alles abzufangen was unser Gehirn sozusagen eine falsche Ecke gebracht hat.

01:02:34: Und wie bekommen wir ein reguliertes Nerkensystem als Kind?

01:02:37: Wir leihen es uns von der Mutter.

01:02:41: Wir haben kein eigenes.

01:02:44: Wenn wir nie gelernt haben unser eigenes Nervensystem so aufzubauen, dass wir uns später regulieren können, verfallen wir beispielsweise in Problematiken wie S-Anfälle.

01:02:57: Alkoholsucht, Arbeitssucht, Perfektionismus, Kontrollzwarm oder überhaupt irgendwelche Zwänge.

01:03:05: Das entsteht wenn ich nie gelernt habe meinen Nerven System selbst zu regulieren und kein anderer mehr da ist der es für mich machen kann.

01:03:13: Und hier sind wir jetzt in einer Dynamik, die ich sehr spannend finde zu beobachten.

01:03:20: Wo ist der Punkt wo ich den Hebel ansetzen kann?

01:03:22: Du hast es vorhin ja mal gesagt.

01:03:24: Wo kann ich den Punkt wo du den Hebe ansetzen kannst um die Welt zu verändern?

01:03:27: Wer hat's gesagt?

01:03:29: Pernicus wahrscheinlich.

01:03:30: Oh Pernicos war das!

01:03:32: Ich bin über meine Kokate... Na

01:03:33: weiß ich nicht.

01:03:34: Hat er es gesagt?

01:03:35: Ich hab' jetzt einfach mal rausgehauen.

01:03:37: Das war aber ein guter Treffer.

01:03:38: Ich habe es dir total geglaubt.

01:03:39: Ach so?

01:03:40: Ich dachte, du lasst mich gleich aus oder so

01:03:46: Irgendeiner unserer Zuschauer wird es wissen, wer hat das gesagt?

01:03:48: Groß der Punkt wo ich den Hebel ansetzen kann um die Welt aus den Angeln zu heben.

01:03:53: Die werden

01:03:54: sehr fangen.

01:03:56: Patrizia was wir vielleicht mal zusammen passen können zum jetzigen Zeitpunkt ist dass sozusagen unsere erste Beziehung im Famierensystem alles prägt.

01:04:06: Alles bestimmt!

01:04:07: Sozusagen unser Biochemie, die Neugutransmitter Hormone-Nervensysteme verknüpft.

01:04:16: Und dass wir das ungefragt natürlich einfach übertragen und da auf Leute treffen, die mit einer anderen Wirklichkeit zusammenkommen.

01:04:26: So jetzt finde ich aber – und das würde ich gerne auch reinnehmen wenn wir das nächste Mal dann den Fokus auf die Gegenwartfamilie setzen – finde ich es halt auch sehr interessant diese These mal mal rein zu bringen, was du davon hältst.

01:04:45: Ich gehe oft mit der These rein, dass Menschen, Paare sich finden.

01:04:50: Mit einem gleichen Grundthema aber eine unterschiedliche Art des Umganges damit würde auch den evolutionären Gedanken dieser Entwicklungsgedanken herbringen und den Lösungsgedanken weil wir werden ja natürlich

01:05:06: blind.

01:05:07: also Wir sind blind für unsere Prägung bis wir anfangen sehen zu werden und das zu erkunden zu erforschen.

01:05:14: Das heißt, dass unser Gegenüber uns etwas spiegelt, was uns vielleicht helfen würde vollständig zu werden bzw.

01:05:22: unsere Hyperfixierung wieder loszulösen.

01:05:25: Das würde also bedeuten – das Beispielsweise in dem unter ich kenne das Paar nicht – es sein könnte, wenn man in die Familiengeschichten reinguckt ein ähnliches Grundthema herrscht bloß eine andere Umgang mit diesem Thema gemacht wurde und eigentlich beide anfangen dürfen zu lernen von dem anderen.

01:05:46: und da passieren glaube ich auch sehr oft das wo dann paar enttäuschungen entstehen, dass man fühlt sich vollständig durch die andere durch den andern.

01:05:58: aber dann merkt man also eigentlich geht es darum ist selber in sich zu entwickeln um aufzubauen.

01:06:04: Und da man das selten macht, fängt man dann meistens an, dass auch noch zu hassen oder nicht mehr zu mögen von dem anderen.

01:06:10: Oder den oder ihr anzugreiten, dass sie so ist oder ja, so ist genau Das würde ich halt gerne mit nochmal beleuchten und reingucken.

01:06:19: also das wird jetzt nicht nur das Kind sondern das sozusagen was mit den erwachsenen Kindern passiert Mit ihren Wirklichkeiten und wie Sie dann in diese Dynamik gehen und in die Veränderung.

01:06:30: Das ist ganz spannend, dass du das jetzt so sagst.

01:06:32: Denn wie gesagt, du kennst eben diese Familie nicht, die du ja vorhin schon richtig mitgeteilt hast.

01:06:37: Aber genau das hier passiert gerade in dieser neuen Kernfamilie.

01:06:43: Ja

01:06:43: auch interessant!

01:06:46: Dann würde ich sagen, vielleicht machst du einen guten Bogen und wir setzen dann tatsächlich einfach im August diese Unterhaltung fort.

01:06:59: Wenn du hast tatsächlich bedauerlicherweise Recht gehabt.

01:07:03: Gerne!

01:07:05: Magest recht zu haben, oder wie war das?

01:07:07: Das passiert.

01:07:09: Es passiert ab und an, genau.

01:07:11: Immer wieder jeden Tag.

01:07:12: Ich

01:07:14: habe es nicht geschafft diese Vase kommt wir zusammenzuziehen.

01:07:17: Aber du bist ein großen Teil zeigt mal her was entstanden ist Und ich finde dass ehrlich gesagt auch sehr würdig dem Thema gegenüber.

01:07:24: so also Weil es ist halt so ein Thema, was alles bestimmt.

01:07:32: Dass man lange braucht und muss wieder zu Tinken meinst du?

01:07:35: Ja bzw.

01:07:36: umzubauen.

01:07:37: ich sage immer ganz gerne wir kriegen zwei Erziehungen im Leben die, die wir bekommen also passiv So und dann die, wie wir uns möglichst selbst also Idealerweise bekommen wir Zwei Erziehung in den Leben Die wir uns selber geben Und wo wir anfangen uns selber nochmal zu erziehen.

01:07:53: oder wie Du an der Stelle sagst besser formuliert, vielleicht soll ich das auch verändern dementsprechend und selber in Bindungs- und Beziehungsfähigkeit zu geben.

01:08:09: Ja, spannend!

01:08:11: Was glaubst du?

01:08:12: Wie sind die Themen am Rande?

01:08:13: Ab welchem Alter erzieht man sich selbst?

01:08:21: Ab einundzwanzig.

01:08:23: Ah guck, ich hab immer gesagt ab fünfzehn

01:08:26: Nee, also ja verstehe ich.

01:08:28: Also ich kann dir sagen warum ich einundzwanzig sage nicht nee ist falsch oder überhaupt nichts sondern weil die Pubertät auch einen großer Teil noch davon ist und in der Pubertäte wird doch mehr geprägt werden im Umgang des also Pubertädes für mich genau diese Zeit wo du eigentlich ganz stabile Eltern brauchst Die eine klare Haltung und zur Welt haben Und ihr ein gegenüber sind damit du als Puppatierender für dich nochmal ein Identitätsschiff machen kannst.

01:09:01: Dass du halt sagen kannst, das übernehme ich aus meinem alten System und das baue ich

01:09:05: um.".

01:09:05: Also im Grunde dieses Aus dem Märchen mit dem Aschenbrüde bevor du auf den Ball gehst, dass du da die Erbsenbohnen und die Dinsen sortierst... Die Guten ins Töpchen, die Schlechten ins Kröpfchen So!

01:09:18: Und deswegen ist es für mich auch eine wichtige Phase weil du eigentlich an der Stelle kritisch Also in einem positiven Kritischen, das Elternhaus hinterfragen darfst.

01:09:28: Und ich glaube dass viel Pubertät so wie wir sie erleben eigentlich nicht so sein müsste, dass die oft so extrem ist weil nach einem stabilen... stabiler Grenze nach einer Stabilen gegenüber gefragt wird, der sagt ich halt das aus und bleibt in Beziehung mit dir.

01:09:47: Also dass die Beziehungen hält auch wenn du auf einmal anderes Verhalten zeigst und anderes Verheiten dir erlaubst.

01:09:56: Und deswegen glaube ich, dass ab einundzwanzig eigentlich das komplett also abgeschlossen ist.

01:10:09: Spannend!

01:10:09: Da können wir vielleicht auch noch mal reingehen.

01:10:11: Vielleicht haben wir irgendwann einmal eine Sendung, das ist jetzt mal ein Aufruf von unseren Zuhörer und Zuschauer.

01:10:16: Wer beschäftigt sich gerade mit dem Thema Pubertät?

01:10:19: Wer hat denn pubertiert zu Hause?

01:10:22: Und ist vielleicht am Kämpfen und sagt... Ich erkenne mich selbst gar nicht wieder im Umgang mit den Kindern, weil ich fahr es manchmal nicht mehr gelassen zu bleiben.

01:10:31: oder da kommen ja ganz viele Themen auf und natürlich gibt's ja glaube ich.

01:10:35: also mein ist ja noch nicht so weit, ist neun.

01:10:38: Aber es gibt ja bestimmt auch Ängste, die man hat wenn das das Probertieren anfängt oder?

01:10:43: Ich finde die Ängsten werden ein immer angebotenen in jeder Phase des Kindesalters.

01:10:52: Sie sind bloß anders dann.

01:10:54: Sie verteilen sich neu ne?

01:10:55: Ja und es gibt halt natürlich reale Ängster also einfach was draußen passieren kann und dann natürlich aber eigentlich übertragen also innere projizierte Ängste, die eigentlich mehr mit dem vorherrschenden Prägungssystem je nachdem wie bewusst es ist Zusammenhängen in einem selber.

01:11:21: Das könnte man auch wieder als Fortführung dieser Sendung machen?

01:11:25: Als fortführung der Sendungen.

01:11:27: machen wir die Basis.

01:11:28: Zeigst gleich nochmal den Ist-Stand und dann gehen wir halt in diese Beziehungssysteme und die Gegenwartfamilie weil die Konflikte aus der Familie Sehr gut.

01:11:38: Das Gesicht ist wieder zusammengebaut?

01:11:45: Ich glaube, das wird wahnsinnig interessant wenn es fertig ist.

01:11:49: Also natürlich hier diese Goldpletten die von den Handschwungstammen kommen weg.

01:11:54: Die entstehen weil man es ja irgendwo wieder anfasst muss aber die sind in Schleife sehr ganz gut zu reinigen habe ich festgestellt.

01:12:00: Das wird mit diesem zerbrochenen Gesicht glaube ich sehr, sehr gut.

01:12:09: Wollen wir es so machen, Patrizia?

01:12:12: Dass wir zum Thema Beziehung von Mielensysteme Dynamiken dann nochmal in den Ist-Zustand... Also wir sind ja jetzt sozusagen im Gegenwartsystem gelandet.

01:12:23: Ja

01:12:23: genau!

01:12:25: Das heißt unsere nächste Sendung wird sich damit beschäftigen.

01:12:31: Vor allem auch was man hier und jetzt tun kann.

01:12:36: Was man tun kann, Thema Lifehacks

01:12:38: ne?!

01:12:40: Wie kommt man raus?

01:12:41: Ja, spannend.

01:12:42: Das freut mich sehr darauf!

01:12:43: Ich lasse die Vase auch tatsächlich so lange liegen.

01:12:45: Weil ich nur einen Kleber kaufe und da gibt es das dritte Paket.

01:12:49: für den anderen, der sagt, ich will auch mal kleben.

01:12:51: Wir können euch mittlerweile aus der Erfahrung mitteilen was Gutes und was nicht... Aber

01:12:55: du kannst auch einfach so ein Kleber, so ein Komponentenkleber ruhen weil du hast ja ganz viel Goldstauk noch wegen Nachhaltigkeit.

01:13:03: Du gehst im Barsch.

01:13:07: Ja, aber den gibt es doch bestimmt auch einzeln ohne Goldstaub und Spachtel.

01:13:11: Ich meine am Ende machen was du möchtest.

01:13:15: Ich gönne dir das!

01:13:17: Ich gucke mal was es so auf dem Markt

01:13:19: gibt.

01:13:20: Werde euch da auf dem Laufenden reiten.

01:13:23: wie gesagt wenn der eine oder andere Bock hat zu kleben um sich dafür interessiert jetzt nächste Woche nächsten Monat eine neue Erfahrung.

01:13:30: Aber wie gesagt so kann es werden

01:13:33: Sehr schön Und wir bleiben mit einem sommerlichen Cliffhänger Einfach in dieser Folge kurz stehen, genießen die sommerliche Hitze oder sommerliche Kälte.

01:13:44: Jede und jede auf seine eigene Art und Weise!

01:13:47: Und wir freuen uns total wenn ihr dann den zweiten Teil mit uns genießt.

01:13:52: aber erstmal hoffen wir dass ihr Freude gehabt habt, gehabt, gehabt... Mit diesem wirklich weiten Feld.

01:14:05: Ja Und Sie werden es noch erweitern.

01:14:06: Ich freue mich auf die nächste Folge, ich freu mich dich wieder zu sehen und nicht weiterzukleben und nochmal zu gucken was das Gehirn denn so mit unserem System macht oder andersrum.

01:14:15: Es wird spannend!

01:14:16: Das bleibt spannend.

01:14:17: Vielen vielen Dank.

01:14:18: für alle, die zugeguckt haben, die uns mit Freude ertragen.

01:14:22: Für die, die jetzt den Urlaub bevorstehen haben, wie du ja auch noch, den wünsche ich eine ganz tolle Auszeit, eine gute Erholungszeit.

01:14:29: Guckt vorher mal in die neue Psychologiehäuse.

01:14:33: Da gibt es neue Studien zum Thema Olaf, wie erhole ich mich am besten?

01:14:36: Ganz, ganz spannend!

01:14:37: Ich kann euch nur den Tipp geben... Wasser!

01:14:42: Wasser!

01:14:43: Aber ich gehe im September erst in die Bärde.

01:14:45: Ah, aber da gibt's immer was.

01:14:47: Ja.

01:14:49: Da werden wir uns dann auch drüber unterhalten haben eine ganz tolle Zeit in Kühlen wie im Warmen und schaltet beim nächsten Mal gerne wieder ein mit dem nächsten Pflegeversuch.

01:14:58: Herrlich

01:14:59: Bye-bye.

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